Im März diesen Jahres hat die KW automotive GmbH die gesamte Produktion der KW Gewindefahrwerke auf die Edelstahltechnik „inox-line“ umgestellt. Dieser Schritt bedurfte einer Vielzahl an Investitionen und Vorbereitungen. Ende 2000 begannen die ersten Versuchsreihen mit dem neuen Material und schnell war klar, dass diese Qualität ein Meilenstein sein würde. Denn dass verzinkter Schwarzstahl in der Korrosionsbeständigkeit Edelstahl deutlich unterlegen sein würde, hatten auch die Ingenieure der KW automotive GmbH schon vor den ersten Tests vermutet. Dass jedoch die Unterschiede so gravierend sind, hat selbst die Experten überrascht. Ein weiterer, aktuell bei der Firma Chrom Schaal in Sigmaringendorf durchgeführte Salzsprühnebeltest nach DIN 50021 SS dokumentiert eindrucksvoll die hohe Korrosionsbeständigkeit von Edelstahl gegenüber den sonst am Markt verwendeten Lösungen aus verzinktem Schwarzstahl. Sieben verschiedene Federbeine von sechs verschiedenen Herstellern wurden für den Salzsprühnebeltest einer Gesamttestdauer von 480 Stunden unterzogen.
Salzsprühnebeltest nach DIN 50021 SS

Vier Zwischenstopps dokumentieren die fortschreitende Korrosion an den Gewindefederbeinen: nach 48 Stunden, nach 150 Stunden, nach 336 Stunden und nach 408 Stunden . Neben den zahlreichen, aktuellen Wettbewerbsprodukten wurde auch ein KW Gewindefederbein aus verzinktem Schwarzstahl aus der Produktion 2002 getestet, um die über die Jahre immer wieder vorgenommenen Maßnahmen zur besseren Korrosionsbeständigkeit zu dokumentieren.

Die Gewindefederbeine werden in einer geschlossenen Kammer mit salzhaltigem Wasser dauerhaft besprüht. 480 Stunden entsprechen in unseren Breitengraden zwei durchschnittlichen Wintern bei einer angenommenen Jahreslaufleistung von rund 30.000 km. Bereits nach 48 Stunden zeigten sich bei allen verzinkten Federbeinen an Gewinde, Rohr und Auge erste Rostansätze.


Nach 150 Stunden wurden die Ergebnisse noch dramatischer. Zum Weißrost kam Rotrost hinzu und vor allem das Gewindefederbein des Herstellers Supersport fiel deutlich ab. Zum Testende nach 480 Stunden zeigten sich dann eindeutige Unterschiede. Die von KW in Serie produzierte Edelstahltechnik „inox-line“ wies keinerlei Korrosion auf. Ganz im Gegensatz zu den aus Schwarzstahl gefertigten Wettbewerbsprodukten.

Aber auch bei den verzinkten Produkten gab es erhebliche Qualitätsunterschiede. So schnitt das verzinkte KW Gewindefederbein immer noch verhältnismäßig gut ab und auch das Gewindefederbein von Bilstein korrodierte nicht so stark wie die anderen getesteten Gewindefederbeine. Das Gewinde war zum Testende bei den verzinkten Gewindefederbeinen nicht mehr nutzbar. Beeindruckend stellt damit auch dieser Test einmal mehr unter Beweis, dass die neuartige Edelstahltechnik „inox-line“ nicht nur gut aussieht, sondern vor allem für den eigentlichen Sinn und Zweck eines Gewindefahrwerkes unverzichtbar ist.

Denn ein Gewindefahrwerk, das sich unter Umständen nach einem Winter nicht mehr in der Höhe verstellen lässt, verliert seinen Nutzen. KW automotive hat damit mit dieser Technologie eindeutig Maßstäbe gesetzt.

Eindeutiger Testsieger KW Gewindefahrwerke inox-line

und hier finden sie die komplette Bilddokumentation des Salzsprühnebeltests


Fenster schliessen


Diese Seite wurde bereitgestellt von: Garage Fellmann Transporte Schweiz. Es handelt sich um eine Bericht Kopie von: KW automotive GmbH.